Häufig gestellte Fragen, Probleme, Workarounds und
Problemlösungen für PTS-DOS. Zusammengetragen von Jens
Günther und Tobias Ernst. Diese FAQ wurde von Jens Guenther
als Public Domain freigegeben.
Erweitert und aktualisiert von Wolfgang Ellsässer.
(Änderungsvorschläge bitte nur an Wolfgang!)
An english version called ptsfaq.txt / ptsfaq.html is also available. But it is very old (June, 1996).
Diese Datei wird nicht mehr aktualisiert.
Die aktuelle Version dieser FAQ und mehr zu PTS-DOS gibts bei:
https://almnet.de/ptsdos/
Hier erwähnte, frei verfügbare Dateien können hier heruntergeladen werden:
https://almnet.de/ptsdos/files/
Wolfgang Ellsässer, Kontaktformular
Jens Guenther
Tobias Ernst
I.1 - CD-ROM/MITSUMI CD-ROM
---------------------------
F: Wie kann unter PTS/DOS ein CD-ROM Laufwerk betrieben werden? Der
Treiber MSCDEX arbeitet nicht mit PTS/DOS 6.5 oder älteren Versionen.
A: Versuche die Treiber NWCDEX (NovellDOS 7.0) oder MSCDEX (IBM PC-DOS),
falls sie Dir zur Verfügung stehen.
A: Benutze die Version 6.51CD. Diese hat bereits im Systemkern einen
CD-ROM-Treiber, so das MSCDEX nicht mehr benötigt wird. Allerdings kann
dieser Treiber auch zu Problemen führen: das System bleibt beim Zugriff
auf das CD-ROM-Laufwerk manchmal stehen. In diesem Fall sollte wieder
ein externer CD-ROM-Treiber wie MSCDEX.EXE verwendet werden. Außerdem
kann der PTS-COMMAND.COM hängen bleiben, wenn mit DIR/S die Dateien der
CD-ROM angezeigt werden sollen und sich Verzeichnisnamen mit ungültigen
Zeichen (z.B. Leerstellen) auf der CD-ROM befinden. Mit [SysReq] kann
die Funktion jedoch häufig noch abgebrochen werden. Der COMMAND.COM von
MicroSoft und 4DOS.COM haben damit scheinbar keine Probleme.
A: Verwende Version 6.6. Mit dieser kann nun MSCDEX direkt benutzt werden.
Die Version 6.70 von PhysTechSoft hat jetzt einen eigenen Treiber dafür
(PTSCDEX.COM) sowie einen für ATAPI-CD-ROM-Laufwerke (PTSATAPI.SYS).
F: Mein MITSUMI ATAPI CD-ROM funktioniert trotzdem nicht mit PTS/DOS!
A: Das scheint ein Fehler in den MITSUMI-Treibern zu sein, denn dies tritt
nur unter bestimmten Umständen und mit bestimmten Treiberversionen von
MITSUMI auf. Versuche eine der folgenden Methoden:
a) ändere die Einstellung "Quiet =" in der CONFIG.PTS: "Quiet = YES"
hilft in einigen Fällen, manchmal funktioniert auch "Quiet = NO".
b) Lade den Treiber (MTMDCDAI.SYS) ganz am Anfang der CONFIG.PTS.
c) Versuche, den alten Treiber durch einen neuen Treiber zu ersetzen.
von Mitsumi: http://www.mitsumi.de/german/servicecenter/treiber.shtml
oder direkt von meiner Seite (selbstentpackende EXE-Datei für DOS):
http://www.almnet.de/ptsdos/files/fxide158.exe (200 kB)
ganz allgemein bei gibts hier Treiber: http://www.heise.de/ct/treiber
d) Verwende PTS/DOS Version 6.6. Mit dieser kann MSCDEX direkt benutzt
werden.
F: Unter PT$/DOS 6.51 funktioniert mein 4X-MITSUMI CD-ROM Laufwerk nicht.
Das System hängt nach der Zeile "CDDNAME=" in der CONFIG.PTS.
A: Es gibt von Paragon ein Upgrade auf Version 6.62, das diesen Fehler
beseitigt. Das Upgrade kann hier heruntergeladen werden:
http://www.almnet.de/ptsdos/files/dosupg.zip
I.2 - Windows 3.x/Windows for Workgroups 3.11/Windows 95
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F: Ich möchte MS-WINDOWS installieren, aber nachdem der DOS-Teil des
SETUP's beendet ist, hängt sich das System auf. Dies passiert auch,
wenn ich im Boot-Menü die Option "Windows compatible" ausgewählt habe.
A: Einige ältere PC's haben inkompatible A20-Leitungen, so daß die PTS/DOS
Treiber HIMEM286.SYS und HIMEM386.SYS nicht zusammen mit WINDOWS
benutzt werden können. Verwende in diesem Fall HIMEM.SYS von WINDOWS.
A: Um MS-WINDOWS zu installieren, starte PTS/DOS mit einer CONFIG.PTS und
AUTOPTS.BAT welche nur die nötigsten Zeilen und den Tastaturtreiber
beinhalten (Minimalkonfiguration). Nachdem die WINDOWS-Installation
beendet ist, wähle wieder die "Windows compatible"-Option zum starten.
A: Neuere PTS/DOS-Versionen haben im Boot-Menü den "Installations"-Modus.
Das sollte auch funktionieren.
F: WINDOWS startet nicht. Das System hängt.
A: Dafür kann es viele Gründe geben. Versichere dich, daß Du die
Einstellungen der "Windows compatible"-Option aus dem Boot-Menü gewählt
hast. Im schlimmsten Fall starte mit einer Minimalkonfiguration der
CONFIG.PTS und setze Schritt für Schritt die Treiber/Programme wieder
ein, bis WINDOWS nicht mehr startet. Dann laß mich wissen, welche
Zeile für das Problem verantwortlich war.
A: Benutze HIMEM.SYS von WINDOWS, anstelle von HIMEMx86.SYS des PTS/DOS.
A: WINDOWS mag es nicht, wenn die FILES-Buffer in den XMS geladen werden.
F: Bevor ich PTS/DOS installiert habe, hatte ich MS-DOS 6.22 und WINDOWS
for Workgroups 3.11 auf meinem PC. Nach der Installation von PTS/DOS
kann ich WfW trotz der Auswahl "STANDARD@WINDOWSCOMPATIBLE" aus dem
Bootmenü nicht starten.
A: Möglicherweise steht der Treiber IFSHLP.SYS von Windows for Workgroups
nicht in der CONFIG.PTS. übertrage alle "DEVICE =" und "DEVICEHIGH ="
Einträge aus der CONFIG.SYS von MS-DOS in die CONFIG.PTS.
F: Ich habe Probleme mit Word 6.0 / Excel for WINDOWS. Es erscheint die
Meldung, daß nicht genug freier Speicher vorhanden ist. Warum?
A: Das Installationsprogramm von Word bzw. Excel schreibt eine spezielle
Zeile in die AUTOEXEC.BAT: C:\DOS\SHARE /L:500. In diesem Fall arbeiten
die beiden Programme korrekt. Da SHARE unter PTS/DOS bereits im System
enthalten ist, muß der Aufruf in der CONFIG.PTS mit "Locks = 500" oder
in der AUTOPTS.BAT mit "C:\PTSDOS\SHARE /L:500" erfolgen.
F: Obwohl ich keine Systemabstürze unter WINDOWS habe, bekomme ich
Meldungen über verlorene Cluster oder andere Fehler in der
Dateistruktur der Platte.
A: Bevor CHKDSK gestartet wird, muß SMARTDRV abgeschaltet werden. Falls
das Problem trotzdem auftritt (oder SMARTDRV nicht verwendet wird ;-),
siehe oben: Formatiere und Partitioniere die Festplatte mit den
PTS/DOS-Programmen FDISK und FORMAT.
F: Programme, wie z.B. Corel-Draw melden unter WINDOWS einen Schreibfehler
auf Laufwerk C. Aber CHKDSK findet keine Fehler auf der Festplatte.
A: Vermutlich wurde in der CONFIG.PTS der Eintrag "Locks" auf "0" gesetzt.
Erhöhe diesen Wert, z.B. durch "Locks = 20".
F: Wenn ich unter MS-WINDOWS ein Dokument auf meinem HP Deskjet Drucker
ausgeben will, erscheint immer die Meldung "Drucker ist nicht bereit".
Obwohl der Druck nicht unterbrochen wird und die Meldung von selbst
wieder verschwindet, kann ich nichts anderes am Computer machen, bis
alles ausgedruckt ist.
A: Das Erscheinen dieser Meldung kann wie folgt verhindert werden: Starte
die WINDOWS-Systemsteuerung und wähle den Punkt "Drucker". Es
erscheint eine Dialogbox, indem der Druckeranschluß gewählt werden
kann. Wenn dein Drucker am LPT1 angeschlossen, ändere dies in LPT1.DOS
(am Ende der Liste, nach den COM-Ports ;), falls er am LPT2 hängt,
ändere es in LPT2.DOS.
F: Das habe ich gemacht, nur jetzt dauert der Ausdruck extrem lang!
A: Besorg dir die neueste Version (V 5.0) der Druckertreiber für Deskjet.
Der Ausdruck dauert zwar etwas länger als unter MS-DOS, es geht aber
schneller als mit den alten Treibern.
F: Ist es möglich PTS/DOS und Windows 95 gleichzeitig zu benutzen?
A: Windows 95 läuft unter MS-DOS 7.0 und PTS/DOS ist nur kompatibel mit
MS-DOS 6.22 und älteren Versionen. PTS/DOS kann jedoch nach Windows 95
installiert werden. Das Installationsprogramm von PTS/DOS meldet dann:
"Ein älteres Betriebssystem gefunden, Möchten Sie es behalten?" ;-) ...
Hier ist dann natürlich "P) Sichern" zu wählen. Nach der Installation
von PTS/DOS sollte sich Windows 95 über die Auswahl von "Old DOS"
im PTS/DOS-Bootmenü starten lassen.
F: Unterstützt PTS/DOS die langen Dateinamen von Windows 95?
A: Nein. PTS/DOS basiert auf dem FAT16-Dateisystem wie MS-DOS bis V. 6.22.
Windows 95/MS-DOS 7 verwendet die "virtuelle FAT" (VFAT) für die langen
Dateinamen. Um kompatibel mit dem FAT16-Dateisystem zu bleiben, führt
Windows 95 einen abgekürzten "8.3"-Dateinamen mit, über den PTS/DOS auf
die Datei zugreifen kann. Wird eine Datei mit einem langen Namen jedoch
unter PTS/DOS kopiert oder umbenannt, kann dies zum Verlust des langen
Dateinamens führen. Windows 95 meldet dann Fehler beim Zugriff auf die
Datei, falls der lange Dateiname nicht mehr vorhanden ist.
I.3 - Festplatte/Installation
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F: Ich habe Probleme mit meiner Festplatte, es erscheint die Meldung
"Verlorene Cluster" u.ä.
A: Es ist sehr zu empfehlen, die gesamte Festplatte mit den FDISK und
FORMAT-Programmen von PTS/DOS einzurichten, falls PTS/DOS ständig
benutzt wird.
F: Ich habe FDISK und FORMAT von PTS/DOS verwendet: FDISK erkennt aber die
Kapazität meiner Festplatte nicht korrekt und nach der Formatierung und
Installation einiger Programme, funktionieren diese teilweise nicht!
A: Dieses Problem tritt meistens bei Festplatten mit mehr als 2 GB auf. Es
scheint, daß das FDISK von PTS/DOS diese nicht korrekt erkennt und auch
nicht richtig partitioniert, selbst wenn im BIOS die Festplatte mit LBA
oder LARGE eingetragen wurde. Die Festplatte sollte dann mit dem FDISK
und FORMAT eines anderen DOS (z.B. MS-DOS/DR-DOS) eingerichtet werden.
F: Das Programm DISKFIX der PC-TOOLS meldet bei "Disk reparieren", daß die
Verzeichnisstruktur der Festplatte beschädigt ist und CHKDSK.COM evtl.
verlorene Cluster anzeigen könnte (was es aber nicht macht). Soll ich
DISKFIX das Problem trotzdem korrigieren lassen?
A: NEIN !!! Auf keinen Fall!!! Denn sonst wird die Verzeichnisstruktur
wirklich beschädigt, und zwar von DISKFIX! PTS/DOS hat eine spezielle
Art der Verzeichnisstruktur für schnellen Zugriff. DISKFIX stellt aber
beim "Reparieren" die MS-DOS Struktur ein, was zur Folge hat, daß die
Festplattenzugriffe in Zukunft ERHEBLICH LANGSAMER werden! Nur die Neu-
formatierung der Platte verhilft wieder zur "alten" Geschwindigkeit!
F: Ich habe versucht die gesamte Festplatte über die Installationsroutine
von PTS/DOS zu formatieren, aber es funktioniert nicht.
A: Dieser Fehler ist in Version 6.6 behoben. Bei allen anderen Versionen:
Einige Probleme treten bei der Installationsroutine von PTS/DOS auf.
Normalweiser ist der Einsatz von FDISK zur Einrichtung der Festplatte
kein Problem, aber die Installationsroutine kann danach möglicherweise
nicht mehr die Festplatte formatieren. In diesem Fall hilft folgendes:
1. Beende die Installationsroutine und kehre zur Kommandozeile zurück.
Erscheint anstatt der Kommandozeile das CP-Menü und läßt sich
dieses nicht mit F10 abbrechen, tippe ein:
COMMAND
um den Kommandointerpreter zu starten.
2. Tippe:
FORMAT C: /S
Die Festplatte wird nun formatiert. Wahrscheinlich erscheint dann
eine Fehlermeldung, die besagt, daß das System nicht auf die
Festplatte übertragen werden konnte.
3. Stelle sicher, daß sich die Installationsdiskette im Laufwerk
befindet und tippe:
SYS C:
Nun wird das System korrekt auf die Festplatte übertragen.
4. Boote den Computer und starte erneut den Installationsprozeß, ohne
die Auswahl von FDISK oder der Formatierung, denn dies ist bereits
manuell passiert.
I.4 - Tastatur
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F: Ich verwende das deutsche Tastaturlayout, aber CAPS-LOCK funktioniert
nur bei den Tasten "Z" und "Y".
|A: Dieser Fehler ist in Version 6.51CD von Paragon und in Version 6.70 von
| PhysTechSoft behoben, aber existiert noch in 6.6 ...
A: Das Problem tritt nur beim deutschen Tastaturlayout der PhysTechSoft-
Versionen auf. Anstelle von KEYB.COM kann auch NKD.COM (der das
Erstellen eigener Tastaturlayouts zuläßt) verwendet werden. Allerdings
fehlen dann einige Sondertasten. Alternativ läßt sich auch ein
Tastaturtreiber aus der ShareWare oder FreeWare verwenden. Die meisten
davon beanspruchen nur etwa ein halbes Kilobyte des Hauptspeichers. In
meiner Mailbox (Nummern siehe Abschnitt IV) kann z.B. die Datei KBD.ARJ
downgeladen werden.
F: Ich habe PTS/DOS auf einem PC/XT installiert und obwohl ich in der
CONFIG.PTS den Tastaturtreiber mit dem Parameter "XT" eingestellt habe,
funktionieren einige Tasten nicht.
A: Dieser Fehler läßt sich durch Einsatz eines anderen Tastaturtreibers
beheben. NKD.COM des PTS/DOS könnte evtl. weiterhelfen.
I.5 - UMB/EMM/DPMI
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F: Ich habe versucht einen Treiber in den UMB zu laden und obwohl genug
UMB-Speicher frei ist, benutzt er einiges an konventionellen Speicher.
A: Wahrscheinlich wird der Treiber zwar korrekt in den UMB geladen, das
Programm versucht aber weitere Speicherblöcke anzufordern, die dann vom
konventionellen Speicher genommen werden. Das Problem läßt sich lösen,
indem der Treiber in der AUTOPTS.BAT mit dem Befehl SETDRV /U anstelle
von DEVICEHIGH in der CONFIG.PTS geladen wird.
F: UMB? Wie kann PTS/DOS den UMB-Speicher benutzen?
A: PTS/DOS hat einen eingebauten UMB-Manager, der allerdings nur einige
spezielle Chipsätze unterstützt. (Siehe Abschnitt III.5 weiter unten)
PTS/DOS Version 6.70 von PhysTechSoft hat nun einen eigenen EMM-Treiber
(PTSEMM.COM). Bei den anderen Versionen ist dies leider nicht der Fall.
Du kannst aber andere Speichermanager wie QEMM für UMB und/oder EMS
benutzen. QEMM scheint sehr gut mit PTS/DOS zu funktionieren. Es wird
nicht empfohlen, MS-DOS's EMM386.EXE zusammen mit PTS/DOS einzusetzen,
möglicherweise wird hierdurch das System instabil.
Wird EMM386.EXE benutzt, so sollte in der CONFIG.PTS die Einstellung
"WINDOWS = ON" oder "WINDOWS = 386" vorhanden sein, damit EMM386.EXE
korrekt funktioniert. "Soft-Reboot" ist mit EMM386.EXE nicht möglich.
Ein anderer Weg um UMB-Speicher anzusprechen ist die direkte
Programmierung des Chipsatzes auf dem Motherboard. Die meisten
Chipsätze verwenden 384K des Systemspeichers als sog. "Shadow RAM",
obwohl das BIOS-ROM nur 32K bis 96K groß ist, der größte Teil bleibt
also unbenutzt. Dieser unbenutzte Teil kann als UMB-Speicher verwendet
werden. Der Vorteil dieser Methode ist, das die CPU im "Real-Mode"
bleibt, der schneller und kompatibler ist als der V86-Mode, in den die
CPU durch EMM386 geschaltet wird. überdies wird UMB-Speicher nur aus
dem reservierten Speicher genommen, der sonst ungenutzt bliebe, und
nicht aus dem erweiterten Speicher.
Die direkte Programmierung hängt sehr stark vom verwendeten Chipsatz
ab. Du mußt nach Programmen suchen, die für den Chipsatz deines
Motherboards geschrieben sind. Diese Programme sind meistens Freeware
oder Shareware. Für manche Chipsätze von Intel, VIA oder SIS kann das
Programm "UMBPCI" der Zeitschrift "c't" verwendet werden.
Download: http://www.almnet.de/ptsdos/files/umbpci.zip
Uwe Sieber hat UMBPCI weiterentwickelt. Link zu seinen UMBPCI-Seiten:
http://www.uwe-sieber.de/umbpci.html (deutsche Version)
http://www.uwe-sieber.de/umbpci_e.html (englische Version)
F: Für mein (Neat-)286er-Board gibt es spezielle Treiber für Hardware-EMS,
funktionieren diese auch mit PTS/DOS bzw. HIMEM286.SYS?
A: Diese Treiber sollte immer vor HIMEM286.SYS in der CONFIG.PTS geladen
werden, PTS/DOS wird dann trotzdem in den HMA geladen.
F: Kann ich das DPMI-Modul CWSDPMI von Charles W. Sandmann verwenden?
A: Damit KANN es Probleme geben. Benutze möglichst die neueste Version
von CWSDPMI oder installiere HIMEM.SYS von MS-DOS. :-|
Download CWSDPMI: http://www.almnet.de/ptsdos/files/#cwsdpmi
CWSDMPI-Homepage: http://clio.rice.edu/cwsdpmi/
F: Gibt es Probleme mit den DPMI-Modulen von Borland?
A: Das 16-Bit DPMI RTM.EXE funktioniert unter PTS/DOS und PT$/DOS.
Es gibt allerdings Probleme mit dem 32-Bit DPMI (32RTM.EXE) Version 1.0
unter PT$/DOS von Paragon. Das Modul wird nicht korrekt installiert und
bricht mit der Meldung "Unhandled exception" ab. Mit PTS/DOS ab Version
6.6 von PhysTechSoft funktioniert 32RTM.EXE Version 1.0 einwandfrei!
F: Wie sieht es mit PMODE von "Tran" aus?
A: Die Einstellung "WINDOWS=" in der CONFIG.PTS sollte eingeschaltet sein.
Stürtzt das Programm dann immer noch ab, ist der HIMEM386.SYS-Treiber
schuld. Benutze dann den HIMEM.SYS-Treiber von MS-DOS.
I.6 - Folder/Datacomp/DoubleSpace/Stacker
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F: Ich habe Probleme beim Benutzen von Folder / Datacomp zusammen mit
einem Festplattencacheprogramm (SMARTDRIVE, PTSCACHE, HYPERDISK ...)
A: Der Festplattencache darf nur für das Host-Laufwerk (das Laufwerk mit
den unkomprimierten Daten) verwendet werden. Für das komprimierte
Laufwerk muß er abgeschaltet sein. Da alle Daten für das komprimierte
Laufwerk auf dem Host-Laufwerk gespeichert sind, ergibt sich daraus
keine negative Auswirkung auf die Systemgeschwindigkeit.
F: Ich möchte ein Folder/Datacomp-Laufwerk anlegen. Das DIR-Kommando zeigt
mir, daß 50 MB frei sind, aber FCREA/DCREA kann nur ein komprimiertes
Laufwerk mit 12MB erzeugen. Wie kann ich den restlichen Plattenspeicher
für mein Folder/Datacomp-Laufwerk nutzen?
A: Sicher ist deine Festplatte stark fragmentiert. Benutze vorher das
Programm COMPDISK von PTS/DOS um die Festplatte zu defragmentieren.
F: Kann man das Programm "DoubleSpace" von MS-DOS für eine komprimierte
Festplatte/Diskette auch unter PTS/DOS weiter benutzen?
A: Leider nein. DoubleSpace funktioniert nur unter MS-DOS. Da DoubleSpace
kein Treiber ist, kann es unter PTS/DOS nicht funktionieren.
F: Muß man Folder/Datacomp benutzen, oder funktioniert auch Stacker?
A: Natürlich. Stacker 4.0 läuft ohne Probleme unter PTS/DOS. Es existieren
Stacker-Treiber, die aus der CONFIG.PTS aufgerufen werden. Du kannst
diese Treiber anstelle des Standardtreibers verwenden. Diese Treiber
sind bei Stacker-Programmen einiger DOS-Versionen enthalten, die nicht
das Programm "DoubleSpace" unterstützen.
I.7 - Fossil/Messagebase
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F: Nachdem ich PTS/DOS einige Tage benutzt habe, finde ich Fehler in der
FidoNet-Messagebase, z.B. falsche Texte, "chinesische" Buchstaben usw.
A: Von diesem Problem ist bekannt, daß es in der Konstellation
McMail/IMail/TimEd sowie mit CrossPoint auftritt. Und zwar nur, wenn
sich PTS/DOS auf einer Festplatte befindet, die zuvor mit MS-DOS
formatiert wurde. Mache ein BackUp der Festplatte und partitioniere
und formatiere die Festplatte neu unter Verwendung der PTS/DOS-Befehle
FDISK und FORMAT.
F: Welchen Fossiltreiber kann ich für meinen FidoNet-Mailer nehmen?
A: Der PTS-Fossil ist nicht kompatibel mit "Revision 4". (Dies meldet
jedenfalls FrontDoor und weigert sich zu starten). X00 Version 1.53
scheint zu laufen. Beachte daß Du, falls Du PTS/DOS 6.6 hast, den X00-
Treiber nicht in der CONFIG.PTS mit "DEVICE =" laden solltest. Benutze
"LOADHIGH" in der AUTOPTS.BAT. BNU soll angeblich abstürzen, das konnte
ich bei PTS-DOS 2000 von PhysTechSoft allerdings nicht feststellen.
Ein paar Fossil-Treiber gibts auf meiner Download-Page:
http://www.almnet.de/ptsdos/files/#fossil
F: Funktioniert das eingebaute Terminalprogramm des CommandProcessors (CP)
auch mit anderen Fossiltreibern wie z.B. X00?
A: Es scheint, daß dieses Programm nur mit dem PTS/DOS-FOSSIL.EXE zusammen
arbeitet. Von der Benutzung des CP-Terminalprogramms ist allerdings
abzuraten, bei Down-/Upload's kann es Probleme geben (Datei wird nur
teilweise übertragen und System bleibt dann hängen). Ferner führt die
ESCAPE-Taste direkt wieder zum Dateimanager, der Tastaturcode wird also
nicht an die MailBox übertragen. Hierfür muß dann die Tastenkombination
[ALT]+[2]+[7] auf dem Nummernblock verwendet werden.
I.8 - PTS/DOS und 4DOS
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F: Gibt es Besonderheiten, falls ich den Kommandointerpreter 4DOS.COM
anstelle von COMMAND.COM des PTS/DOS verwende?
A: Unter 4DOS gibt es Probleme den UMB-Speicher zu benutzen. Obwohl genug
UMB-Speicher vorhanden ist, lädt LOADHIGH (LH) in den konventionellen
Speicher und die Eintragungen "UMBLoad=" usw. in der 4DOS.INI führen zu
der Fehlermeldungen, die besagt, daß kein UMB-Bereich vorhanden ist.
- Um PTS/DOS-Befehle wie LOADHIGH, RUN, FF, TREE usw. auch unter 4DOS
zu benutzen, muß COMMAND.COM als erste Shell in der CONFIG.SYS/PTS
mit "SHELL =" oder "SHELLHIGH =" definiert sein. 4DOS kann dann als
zweite Shell aus der AUTOPTS.BAT aufgerufen werden, zum Beispiel mit:
C:\4DOS\4DOS.COM @C:\4DOS\4DOS.INI
Um PTS/DOS-Befehle auszuführen, sind diese zusammen mit COMMAND.COM
und Parameter /C einzugeben, z.B.: C:\PTSDOS\COMMAND.COM /C LOADHIGH.
Der Parameter /C sorgt dafür, daß die (nun dritte) Shell COMMAND.COM
wieder zur zweiten Shell (4DOS) zurückkehrt.
Unter 4DOS können "Aliase" diese Aufgaben übernehmen. Zwei Beispiele:
1. ALIAS LOADHI=C:\PTSDOS\COMMAND.COM /C LOADHIGH
- LOADHI ruft das LOADHIGH-Kommando von PTS/DOS auf.
2. ALIAS PTSDOS=C:\PTSDOS\COMMAND.COM /C %&
- Der Befehl mit Parametern wird vom COMMAND.COM ausgeführt.
- Der Kommandointerpreter COMMAND.COM des PTS/DOS kann zwar unter 4DOS
als zweite Shell gestartet werden, die Rückkehr zur 4DOS-Shell über
das Kommando EX[IT] ist allerdings NICHT möglich.
Die PhysTechSoft-Versionen stürzen bei diesem Versuch sogar ganz ab.
- Bei Verwendungen von 4DOS mit dem Kommandoprozessor CP ist das
Programm PATCH2E.COM nicht erforderlich. Der Eintrag "FULLINT2E=YES"
in der Datei 4DOS.INI (ab 4DOS 5.0 standardmäßig aktiviert) genügt
vollkommen.
- Die 4DOS-Variable "_LASTDISK" wird unter PTS/DOS von PhysTechSoft
immer auf "Z:" gesetzt. Fehler in Paragon-Versionen behoben.
I.9 - Sonstige Probleme
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F: Ich habe einige "Timing"-Probleme festgestellt. Warteschleifen dauern
länger als sie sollen; mein Terminalprogramm "zählt" die Sekunden
falsch, oder meldet Zeitüberschreitung vor dem Wählen!
A: ändere die Einstellung "CLOCK = REAL" in "CLOCK = STANDARD" in der
CONFIG.PTS/SYS. Falls dies nicht funktioniert, entferne die Anweisung
"CPU = FAST" aus der CONFIG.PTS/SYS.
F: PTS/DOS läuft nicht auf meinem Super-Fast-High-End-Pentium-Computer!
A: Installiere Version 6.51 oder neuer.
F: Der Speicher ist fragmentiert: Obwohl 620K frei sind, stehen nur etwa
590K für das größte ausführbare Programm zur Verfügung.
A: Dieser Effekt wird von COMMAND.COM verursacht, wenn der Schalter /E:xxx
in der Zeile "SHELL =" in der CONFIG.PTS benutzt wird. Der Umgebungs-
speicher wird dann (und nur dann) an einen Platz verlegt, der die 620K
teilt in einen großen Bereich mit 590K und einen kleinen mit 30K. Es
gibt drei mögliche Lösungen dafür:
1.: Entferne den Schalter /E. Der Umgebungspeicher wird natürlich
angelegt, allerdings an einem anderen Platz.
2.: Falls Du den Umgebungspeicher mit /E:xxx erweitern mußt, versuche
das "Speicherloch" wie folgt zu verhindern: entferne alle "DEVICE
="-Einträge aus der CONFIG.PTS und lade diese Treiber mit mit
SETDRV in der AUTOPTS.BAT. Nun wird COMMAND.COM, daß 30 kB Loch
und der Umgebungsspeicher zuerst in den Systemspeicher plaziert
und die Treiber werden nach COMMAND.COM in das 30 kB Loch geladen.
Beachte, daß FOLDER.SYS nicht mit SETDRV geladen werden kann!!!
3.: Versuche UMB-Speicher zugänglich zu machen und benutze dann
SHELLHIGH anstelle von SHELL. Das verhindert auch diesen
merkwürdigen Effekt.
F: Was bedeutet "Triggertasten", "Abtastcode" im Handbuch/OnLine-Hilfe?
A: Siehe "Undokumentierte Funktionen" Abschnitt III, Absatz 4, unten.
F: Kann ich die Tastatur über den PTS/DOS ANSI-Treiber umbelegen?
A: Nein, PTS/DOS unterstützt nur die Bildschirmausgabe über ANSI. Willst
Du die erweiterten ANSI-Funktionen benutzen, muß ein externer ANSI.SYS-
Treiber (Freeware/Shareware) installiert werden.
I.10 - LotLAN
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F: Ich habe LotLAN für NE2000-Karten auf zwei PC's installiert. Einer ist
konfiguriert als Server, der andere als Workstation (Client). Nachdem
die Netzwerk-Software auf dem Server gestartet ist, habe ich sie auf
der Workstation geladen. Danach habe ich das NET LOGIN-Kommando mit dem
Namen des Servers eingegeben, aber auf der Workstation zeigt NET nur:
"Verbindung ist registriert, aber nicht aktiv". Was bedeutet das?
A: Das bedeutet, daß die Verbindung nicht zustande gekommen ist. Benutze
vor NET-LOGIN den Befehl NET STATUS. Er zeigt eine Liste aller aktiven
Server des Netzwerks. Erscheint dein Server nicht in dieser Liste, so
prüfe alle Verbindungen, Kabel usw.
F: Ich habe LotLAN für RS232-Karten auf zwei PC's installiert, aber keinen
Zugriff auf meinen Server. Wenn ich das NET STATUS-Kommando eingebe,
erscheint kein aktiver Server. Warum?
A: überprüfe, ob die Konfiguration für das RS232-Netzwerk korrekt ist.
Vielleicht wurde ein fehlerhafter COM-Port oder eine IRQ-Nummer in der
STARTNET.BAT eingestellt. Oder der erste Rechner ist doppelt so schnell
wie der zweite. In diesem Fall benutze die kleinere Baud-Rate.
F: Ich möchte LotLAN zusammen mit IPX-Treibern verwenden, aber ich kann
die LotLAN-Netzwerksoftware nicht starten.
A: Möglicherweise ist die Reihenfolge der Treiber nicht korrekt. Um LotLAN
mit dem IPX-Protokoll von Novell zu benutzen, muß der IPX-Treiber als
erstes, dann IPX2NETB und REDIR.COM oder SERVER.COM aufgerufen werden.
Zum Beispiel:
C:\NETWARE\IPX.COM ;Treiber von Netware 3.11
C:\PTSDOS\CP\IPX2NETB.COM ;NetBIOS-Emulator von LotLAN
C:\PTSDOS\CP\REDIR.COM ICHBINCOMA ;Redirector-Programm von LotLAN
oder, falls IPXODI von NEW PERSONAL NETWARE verwendet wird:
C:\NWCLIENT\NE2000.COM
C:\NWCLIENT\LSL.COM
C:\NWCLIENT\IPXODI.COM
C:\PTSDOS\CP\IPX2NETB.COM
C:\PTSDOS\CP\REDIR.COM DUBISTSHURA
F: Ich habe LotLAN installiert. Mein Netzwerk besteht aus einem Server und
zwei Workstations. Der Server ist ein 486DX33 mit einem SONY CD-ROM.
Kann ich über das Netzwerk auf die CD-ROM zugreifen?
A: Ja. Erzeuge auf dem Server eine Ressource mit dem Namen CDROM und
benutze sie dann als Netzwerk-Ressource.
F: Ich habe LotLAN installiert und möchte bereits bestehende Ressourcen
eines NetWare-Netzwerks mitbenutzen. Ist das möglich?
A: Ja. Eine deiner NetWare-Workstations muß als LotLAN-Server verwendet
werden. Diese Workstations dient dann als Brücke zum NetWare-Netzwerk.
Gehe dabei wie folgt vor:
1. Lade den LotLAN-Server auf einer NetWare-Workstation als "Brücke".
(Siehe Beispiel unten)
2. Erzeuge eine LotLAN-Ressource die einem NetWare-Laufwerk entspricht.
Beispiel: Laufwerk F: ist dem NetWare-Server zugeordnet. Erzeuge die
Ressource NETWARE mit dem "Truename" F:
3. Benutze NET LOGIN um den "Brücken"-Server anzuwählen. Danach können
die lokalen Laufwerke als NetWare-Ressourcen umgeleitet werden, wie:
NET LOGIN \\NWBRIDGE
NET USE G: \\NWBRIDGE ;Laufwerk G: für alle Ressourcen
NET USE H: \\NWBRIDGE\NETWARE ;Laufwerk H: für NetWare-Ressourcen
Beispiel einer STARTNET.BAT des "Brücken"-Servers:
C:\NET\LSL.COM
C:\NET\NE2000.COM
C:\NET\IPXODI.COM
C:\LOTLAN\IPX2NETB.COM
C:\NET\NETX
C:\LOTLAN\SERVER.COM NWBRIDGE /BRIDGE
F:LOGIN
Beispiel einer STARTNET.BAT auf einer LotLAN-Workstation:
LH NE2000 PORT=300 IRQ=5
LH REDIR.COM LOT
LH LANCACHE.COM
NET LOGIN \\NWBRIDGE
NET USE G: \\NWBRIDGE
F: Ist es möglich ein Netzwerk aufzubauen zwischen LotLAN und OS2 Warp?
Wenn ja, was für ein Protokoll soll/kann man nehmen?
A: Ist nicht möglich, es sei denn, man startet LotLAN auf OS/2-Seite in
einer VDM. Alternativ läßt sich die Netzwerk-Software von WfW 3.11 oder
der IBM LAN Requester für DOS verwenden.
F: Funktioniert LotLAN auch unter Windows 95?
A: Nein, LotLAN's VxD-Dateien sind nicht für Windows 95 geeignet. Laut
PhysTechSoft wird es auch keine LotLAN-Version für Windows 95 geben.
I.11 - PTS/DOS und LINUX
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F: Kann der eingebaute BOOT-Manager des PTS/DOS auch LINUX starten?
A: Ja. Allerdings muß sich LINUX auf einer primären Partition befinden, um
von dem BOOT-Manager in der CONFIG.PTS/SYS mit dem Befehl "SYSLOAD = x"
(x = Nummer der LINUX-Native-Partition) gestartet zu werden. Außerdem
darf sich der LINUX-Loader LILO nicht im MBR befinden, sondern muß im
BOOT-Sektor der LINUX-Native-Partition installiert werden.
F: Ist es möglich PTS/DOS in der DOSEmu von LINUX zu verwenden?
A: Ja, PT$/DOS ab Version 6.51CD und PTS/DOS ab 6.6 können benutzt werden.
ältere Versionen funktionieren oft nicht, die DOSEmu bricht mit einer
Fehlermeldung ab. Es gibt aber Probleme mit PTS/DOS in der DOSEmu, wenn
über die Treiber EMUFS.SYS und LREDIR.COM auf eine von LINUX gemountete
EXT2- oder FAT-Partition zugegriffen werden soll. Die Daten können zwar
gelesen werden, jedoch kann es beim Abspeichern zu Datenverlust kommen.
Mit PT$/DOS 6.51CD ist überhaupt kein Zugriff auf das "LREDIR"-Laufwerk
möglich, hier hilft nur das Upgrade "DOSUPG.ZIP" auf die Version 6.62.
Auf der "hdimage"-Datei scheint es mit PTS/DOS keine Probleme zu geben.
(Getestet mit LINUX-Kernel 2.0.33 / 2.0.35 und DOSEmu 0.66.7 / 0.95.10)
II.1 - Bugs, die noch nicht gefixed sind
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LotLAN:
Viele User beschweren sich über mangelnde Stabilität bei LotLAN. Es führt
zu Systemabstürzen in vielerlei Situationen und Kombinationen. Viele
Anwender meinen, LotLAN sein ungeeignet für ernsthaftes Arbeiten.
Interessanterweise scheint LotLAN auf MS-DOS stabiler zu laufen, als auf
PTS/DOS 6.5 / PT$/DOS 6.51. (Scheint in PTS/DOS 6.6 besser zu sein).
PTSCACHE UND GROSSE FESTPLATTEN:
Selbst bei recht kleinen Partitionen beschwert sich PTSCACHE häufig, die
Festplatte sei zu groß. Scheinbar hat PTSCACHE Probleme mit
SCSI-Systemen. PTSCACHE wird jedoch trotzdem geladen und es scheint auch
etwas zu tun, jedoch verunsichert die o.g. Meldung doch ziemlich.
CAPS LOCK:
Mit deutschem Tastaturlayout funktioniert CAPS-LOCK nicht richtig. Der Bug
|betrifft die PhysTechSoft-Versionen bis incl. v6.6. Ab Version 6.70 ist er
behoben. Bei Paragon wurde er ab der Version 6.51CD gefixed.
AUSWAHLBALKEN IM COMMAND PROCESSOR:
Wenn man den Dateiauswahlbalken in einer Dateiliste in CP mit den
Cursortasten bewegt, ist die Bewegung sehr "jumpy", d.h., nicht
kontinuierlich. Das passiert nur mit dem grafischen Mauszeiger.
Normalerweise würde man damit leben, aber mit PTS/DOS 6.42 gings noch.
LotLAN BAUD RATE:
Der NetBIOS-Emulator RS232 erwartet eine Baudrate von 56000 bps statt den
üblichen 57600 bps. Die meisten Anwender benutzen CP, um LotLAN zu
konfigurieren, und werden so nicht über das Problem informiert. Sie
werden 57600 eingeben, und LotLAN wird nicht arbeiten (LogIn funktioniert
dann nicht). Wenn 56000 eingegeben wird, funktioniert LotLAN, jedoch ist
die übertragungsgeschwindigkeit dann nicht höher als mit 38400 bps.
(Vermutlich, weil die Schnittstellenkarte mit 56000 bps nicht klarkommt).
115200 funktioniert aber wieder (und ist schneller als 38400/56000).
FEHLER IN DOS.ELF (HILFE):
Hilfe für die Topics "HIMEM" und "RAMDISK" existiert nicht. Man erhält
stattdessen die Hilfe für den Debugger (Kommando "D"). Der Bug kommt nur
in der deutschen OnLine-Hilfe HELP.EXE von Paragon vor. Auf (einigen)
Pentium-Rechnern erscheint außerdem der Hilfsindex nicht, man kann also
keine Hilfe zu einem Befehl auswählen.
COMMAND.COM ENVIRONMENT-SPEICHER:
Wenn der Parameter /e:xxxx in der SHELL-Zeile der CONFIG.PTS verwendet
wird, kann man eine seltsame Speicher-Fragmentierung beobachten:
COMMAND.COM wird im Systemspeicher direkt hinter den Systemdaten (Buffers
etc.) angeordnet, dann werden ca. 30 kB FREIGELASSEN, und danach erst wird
Speicher für die Umgebungsvariablen allokiert. Das passiert immer, wenn
man den /e:xxxx-Switch benutzt, egal, welche Größe man angibt.
Der Effekt dieser Fragmentation ist, daß MEM z.B. 562000 Bytes freien
Arbeitsspeichers anzeigt, von denen jedoch nur 532000 Bytes als maximale
Größe eines ausführbaren Programms zur Verfügung stehen, weil die 562000
freien Bytes durch den Umgebungsvariablenspeicher in einen 532000 Bytes
großen Block und einen 30000 Bytes großen Block getrennt werden.
TIMING PROBLEME:
Wenn CPU=FAST angeschaltet ist, funktioniert BIOS Int 15h, Funktion 86h
nicht mehr richtig. Die Verzögerung ist dann wesentlich länger, als was
man eigentlich wollte.
FEHLENDE DATEIEN:
Ein Programm, um Dateien (Binär/Text) zu vergleichen (FC oder COMP) fehlt.
COMMAND PROCESSOR / MEMORY MAP:
Bevor man mit CP residente Speicherblöcke löscht, wird man gefragt, ob man
das wirklich tun wolle. Die Blöcke werden jedoch gelöscht, egal, ob man
nun JA oder NEIN antwortet.
DRUCKEN AUF HP-DESKJET (WINDOWS):
Wenn man in einer MS-WINDOWS Umgebung auf einen HP Deskjet Drucker druckt
(getestet wurden die Treiberversionen 4.x und 5.x), erscheint regelmäßig
eines Messagebox, die behauptet, der Drucker sei nicht bereit, Daten zu
empfangen. Der eigentliche Druckvorgang wird zwar nicht angehalten und
die Box verschwindet nach ein paar Sekunden von selbst wieder, aber das
ständige Auftauchen und Verschwinden der Box verhindert sinnvolles
Arbeiten mit dem Rechner während des Druckvorgangs.
VERLORENE CLUSTER UND ANDERE MELDUNGEN:
Einige Anwender berichteten von verlorenen Cluster/korrupten Daten auf der
Festplatte, nachdem PTS/DOS einige Tage verwendet wurde. Dieser Fehler ist
auf den jeweiligen Installationen reproduzierbar. Das Problem scheint nur
aufzutreten, wenn die Festplatte mit MS-DOS formatiert wurde. Es läßt
sich dauerhaft beseitigen, wenn man die Festplatte mit den PTS/DOS-eigenen
FDISK- und FORMAT-Routinen neupartitioniert und -formatiert. Wir schlagen
daher vor, im Handbuch darauf hinzuweisen, daß, um eine maximale
Datensicherheit zu erreichen, man die Festplatte zunächst mit PTS/DOS
neupartitionieren und neuformatieren sollte.
RAY GWINN'S X00-COMMUNICATION TREIBER:
Dieser Treiber (X00153.LZH) führt in der PhysTechSoft-Version 6.6 zum
Systemabsturz, wenn man ihn mit DEVICE/DEVICEHIGH in der CONFIG.PTS laden
will. In der AUTOPTS.BAT kann man jedoch die TSR-Version problemlos laden.
Unter PTS/DOS 6.5 funktionierte es noch.
DIR /L UND SONDERZEICHEN (COMMAND.COM):
DIR /L und DIR /U führt in eine Endlosschleife, wenn Dateinamen vorkommen,
die Sonderzeichen (wie z.B. die deutschen Umlaute) enthalten.
Durch Betätigen von [SysReq] kann man immerhin weiterarbeiten.
FEHLERHAFTE PARAMETER VON "FILES" (CONFIG.PTS):
Laut OnLine-Hilfe sind bei "FILES" in der CONFIG.PTS noch die Parameter
"FIXED" und "CHANGEABLE" möglich. Diese werden aber nicht akzeptiert.
REN[AME] (COMMAND.COM):
Das Umbenennen von Verzeichnissen ist mit dem Befehl RENAME nicht möglich.
Außerdem funktioniert RENAME mit dem Schalter "/S[UBDIR]" nicht korrekt.
DEL UND VERZEICHNISSE (COMMAND.COM):
Mit dem Parameter "/D" können auch Unterverzeichnisse inklusiv der Dateien
gelöscht werden. Allerdings werden die Namen der Verzeichnisse nicht immer
korrekt entfernt. Ein Hauptverzeichnis kann (obwohl leer) mit DEL /D nicht
gelöscht werden. Hierzu muß dann RD benutzt werden.
FORMAT.COM:
Werden bei den Parameter "/T:" oder "/N:" größere Werte als 99 eingegeben,
so kann dies zu einem Systemabsturz führen.
Im Paragon-Update von 6.51CD auf 6.62CD läßt sich über FORMAT.COM keine
Systemdiskette mehr erstellen. Nach dem Formatieren erscheint die Meldung
"Inkorrekte DOS-Version !". Das System muß mit "SYS" übertragen werden.
LOADFIX:
Der LOADFIX-Befehl in der CONFIG.PTS des Paragon Updates 6.62 funktioniert
anscheinend nicht mehr, wenn EMM386.EXE in der CONFIG.PTS aktiviert wurde.
In diesem Fall ist der externe Befehl LOADFIX.COM zu benutzen.
Unter Version 6.51CD funktionierte es noch.
EMU287.EXE:
Seit Version 6.50 fehlt bei Paragon das Programm EMU287.EXE zur Emulation
eines Co-Prozessors per Software. Die Versionen von PhysTechSoft haben das
Programm noch im Archiv "UTIL.EXE".
EXE2BIN.COM:
Dieses Programm funktioniert nicht korrekt, wenn die EXE-Datei genau 1024
Bytes groß ist: die erzeugte COM- bzw. BIN-Datei ist dann leer (0 Bytes) !
Bei anderen EXE-Dateigrößen scheint es keine Probleme zu geben.
ATTRIBUT-AUSWAHL (COMMAND.COM):
Der Schalter "/A[:]" für die Auswahl von Dateien mit bestimmten Attributen
funktioniert nicht korrekt: z.B. sollte DIR/AD nur Verzeichnisse anzeigen.
Es werden allerdings alle Dateien (auch in Unterverzeichnissen) angezeigt.
SCHALTER "/S[UBDIR]" (COMMAND.COM):
Die Funktion "/S[UBDIR]" liefert bei einer Dateisuche auch Verzeichnisse,
in denen die Datei(en) gar nicht vorkommen. Bei einem COPY werden diese
Verzeichnisse auf dem Ziel-Laufwerk/Pfad angelegt, bzw. bei DIR angzeigt.
Allerdings tritt dieser Fehler auch beim Kommandointerpreter 4DOS v5.5x
und einigen XCOPY-Clones (wie z.B. ZCOPY v3.5) auf!
Ausserdem erscheinen bei DIR mit "/S[UBDIR]" die Verzeichnisse immer am
Ende der Liste, obwohl die Sortierfolge "/OGN" (Verzeichnisse zuerst)
eingestellt worden ist.
SCHALTER "/ATTR" UND "/ORDER" (COMMAND.COM):
Die Parameterübergabe erfolgt nicht korrekt, wenn die Namen der Schalter
ausgeschrieben werden. Bei "/A" und "/O" gibt es keine Probleme.
PARAMETER "G" BEI SCHALTER "/O[RDER]" (COMMAND.COM):
Der Parameter "G" (Group directories) sortiert auch Dateien nach ihren
Attributen. Diese erscheinen dann bei der alphabetischen Sortierung nicht
an der richtigen Stelle der Dateiliste.
EX[IT] (COMMAND.COM):
Der EXIT-Befehl führt auf 286er-Rechnern zu einem Systemabsturz, wenn eine
Kopie des COMMAND.COM beendet werden soll. Der Fehler tritt nur auf, wenn
in der CONFIG.PTS die Einstellung "WINDOWS = OFF" gewählt wurde.
II.2 - Andere Vorschläge an die Programmierer
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FOSSIL.EXE:
FOSSIL.EXE ist leider nicht Revision-4-kompatibel und damit für neuere
FidoNet-Software nicht zu gebrauchen.
PTS-CACHE (DOS-CACHE):
PTSCACHE.SYS arbeitet nur mit Festplatten, andere Laufwerke (z.B.: CD-ROM)
können nicht angegeben werden.
DIRCMD-VARIABLE (COMMAND.COM):
Wurde der Schalter "/A[TTR]" oder "/O[RDER]" in die Variable "DIRCMD"
eingetragen, so können die Parametervorgaben auf der Kommandozeile nicht
geändert werden (Bei MS-DOS geht das).
II.3 - Bugs mit unbekanntem Zustand
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Nachfolgende Bugs wurden noch nicht mit den neuesten PTS/DOS-Versionen 6.6
getestet. Wenn Du es ausprobiert hast, teile uns bitte die Ergebnisse mit.
FIND mit PIPE:
Wenn die Standardausgabe von FIND mittels "FIND > filename.txt" in eine
Datei umgeleitet wird, enthält diese Datei nach jeder Textzeile eine
zusätzliche Leerzeile, da FIND zwei CR-Zeichen statt einem anhängt.
RAMDISK.SYS /L:
Führt auf einigen 386er-Boards zum Systemabsturz, wenn man auf die RAMDISK
wechselt. Bei 286er und 486er scheint es keine Probleme zu geben.
SUBST /D:
Wenn man versucht, auf einen Laufwerksbuchstaben zuzugreifen, der
ursprünglich via SUBST zugewiesen, dann aber mit SUBST /D wieder gelöscht
wurde, stürzt das System ab. (Unter PTS/DOS 6.42 gings noch).
JOIN.COM:
Funktioniert gar nicht. Man erhält nur einen "Fehler 65536", wenn man
versucht, ein "gejointes" Directory zu benutzen.
CPDESK.COM:
Die Exportfunktion von Texten aus dem Notizblock in eine Anwendung über F4
funktioniert nicht.
MODE.COM:
Die Einstellung der Druckqualität über MODE LPTx: QUALITY = NLQ / DRAFT
führt zu der Fehlermeldung "Device isn't ready for output", egal ob der
Drucker bereit ist oder nicht.
CP.COM:
In der deutschen Version des CommandProcessors CP läßt sich unter dem Menü
"dAtei" die Funktion "P) markierte komprimieren" nicht ausführen. Es
erscheint nur ein "j" in der Befehlszeile. Nur [ALT]-[F3] funktioniert.
II.4 - Historie: Gefixte Bugs
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BUG IN ANSI SUPPORT:
Werden ANSI-Sequenzen für die Farbwahl der Bildschirmausgabe verwendet, so
führen hier fehlerhafte Attribute, wie z.B. "ESC[2m" zum Systemabsturz.
Gefixed in Version 6.6 von PhysTechSoft.
BOOT-MAANGER EDIT / TRACE:
Unter PTS/DOS 6.50 funktionierte die Edit-Funktion im Trace-Modus (Alt +
Zahl/Funktionstaste) nicht.
FEHLENDE DATEIEN:
Bei einigen Pearl Agency-Ausgaben der Version 6.42 fehlten die Dateien
HISTORY.COM und COMPDISK.EXE.
KEYB.COM:
Wenn man das deutsche Tastaturlayout (KEYB GR) verwendet, funktioniert
CAPS-LOCK nicht richtig. Gefixed in Version 6.51CD von Paragon und Version
6.70 von PhysTechSoft.
CD-ROM:
PTS/DOS konnte bis Version 6.5 keine CD-ROM-Laufwerke ansprechen.
Gefixed ab Version 6.51CD von Paragon und ab Version 6.6 von PhysTechSoft.
MITSUMI CD-ROM:
Mit dem Paragon-Upgrade 6.62CD keine Probleme mehr mit MITSUMI-Laufwerken.
PTS/DOS von PhysTechSoft unterstützt MSCDEX.EXE ab Version 6.6 direkt.
INSTALLATION - FESTPLATTENFORMATIERUNG:
Wenn man während der PTS/DOS-Installation die Festplatte neuformatieren
will, gibt es verschiedene Probleme (in der Regel schlägt das Formatieren
fehl). Gefixed in Version 6.6 von PhysTechSoft.
LEERZEICHEN IM DATENTRäGERNAME:
In der Paragon-Version 6.62 sind nun auch Leerzeichen im Namen für einen
Datenträger mit LABEL.COM möglich. Diese werden nicht mehr übersprungen.
HISTORY.COM:
In anderen Betriebssystemen hat das erstmalige Drücken von "Cursor Hoch"
den gleichen Effekt wie die F3-Taste, d.h., die letzte eingegebene Zeile
wird angezeigt. In PTS/DOS dagegen wird diese Zeile übersprungen und
gleich die vorletzte angezeigt, so daß man F3 drücken muß, um die letzte
Zeile anzuzeigen. Behoben in den Paragon-Versionen ab 6.50.
DISKCOPY.COM:
DISKCOPY.COM von PTS/DOS 6.42 unterstützte nur EMM-Speicher (kein XMS).
Als Auslagerungslaufwerk mit "/D" konnte nur Laufwerk C: angegeben werden.
Ab PTS/DOS 6.50 sind diese Fehler behoben.
DIR MIT FILELIST (COMMAND.COM):
Unter PT$/DOS von Paragon werden die Parameter nach DIR (auch aus der
DIRCMD-Variable) nicht korrekt ausgeführt, wenn eine "FILELIST", wie z.B.:
"(*.GIF,*.PCX,*.JPG,*.TIF)" angegeben wurde.
In den Versionen von PhysTechSoft ab 6.6 ist dieser Fehler behoben.
BATCH-BEFEHL GOTO (COMMAND.COM):
Wird unter PT$/DOS von Paragon der GOTO-Befehl ohne Parameter auf der
Kommandozeile ausgeführt, kommt es später zu Problemen beim Aufruf von
Stapeldateien, die über SET Umgebungsvariablen setzen (z.B. AUTOEXEC.BAT).
Es erscheint beim Ausführen dann die Meldung "ungenügend Speicherplatz"
und die Umgebungsvariablen werden teilweise überschrieben oder zerstört.
Jeder weitere Befehl führt dann zu der Meldung "ungenügend Speicherplatz".
Der Fehler tritt nur bei der "primary copy" ("/P") des COMMAND.COM auf,
wenn in der CONFIG.PTS die "FILES" unter 30 liegen.
In den Versionen von PhysTechSoft ab 6.6 ist dieser Fehler behoben.
DATEI-SORTIERUNG NACH ERWEITERUNG (COMMAND.COM):
Bei einer Dateisortierung nach der Erweiterung durch den Parameter "E"
werden die Dateien unter PT$/DOS von Paragon nicht korrekt sortiert.
In den Versionen von PhysTechSoft ab 6.6 ist dieser Fehler behoben.
TREE (COMMAND.COM):
Der TREE-Befehl unter PT$/DOS zeigt keine Dateien des Hauptverzeichnis an.
In den Versionen von PhysTechSoft ab 6.6 ist dieser Fehler behoben, jedoch
führt hier eine Angabe eines Verzeichnisses, das keine Unterverzeichnisse
hat, innerhalb einer Verzeichnisliste (DIRLIST) zu Systemfehlern.
III.1 - COMMAND.COM
-------------------
Es gibt drei interne Befehle des COMMAND.COM, die nicht im Handbuch oder
der OnLine-Hilfe (jedenfalls bei Paragon) aufgeführt sind:
Befehl: FF
Funktion: Sucht übereinstimmende Dateien und wechselt das Verzeichnis.
Parameter: /C[HANGE] Wechselt ins Verzeichnis der gefundenen Datei.
/P[ROMPT] Erfordert Bestätigung vor Verzeichniswechel.
/S[UBDIR] Sucht nach Dateien in Unterverzeichnissen.
/M[ORE] Zeigt gefundene Dateien seitenweise an.
/? oder /H[ELP] Zeigt Hilfe an.
FILELIST Liste der Datei(en).
Hinweis: Der Parameter /S[UBDIR] erscheint nicht in der Hilfe von FF.
Befehl: LS
Funktion: Inhaltsverzeichnis ausgeben. (Befehl wie unter UNIX)
Parameter: /A[:] Auswahl der Dateiattribute (wie bei DIR).
/O[:] Auswahl des Sortierkriterium (wie bei DIR).
/S[UBDIR] Sucht nach Dateien in Unterverzeichnissen.
-L Ausgabe im Langformat mit Datum/Attributen.
(Schalter mit Bindestrich, wie unter UNIX)
FILELIST Liste der Datei(en).
Hinweis: Ausgabe der Hilfe über /? oder /H[ELP] ist nicht möglich.
LS unterstützt nicht den Parameter /M[ORE] für die seitenweise
Ausgabe. Hierfür muß der Filter MORE.COM benutzt werden.
Diesen Befehl gibt es nur in den Paragon-Versionen ab 6.50.
Befehl: TRUE[NAME]
Funktion: Zeigt "echte" Dateinamen an (ungeachtet von SUBST oder JOIN).
Parameter: /A[:] Auswahl der Dateiattribute (wie bei DIR).
/O[:] Auswahl des Sortierkriterium (wie bei DIR).
/S[UBDIR] Sucht nach Dateien in Unterverzeichnissen.
/M[ORE] Zeigt gefundene Dateien seitenweise an.
/? oder /H[ELP] Zeigt Hilfe an.
FILELIST Liste der Datei(en).
Hinweis: TRUENAME ist/war auch unter MS-DOS undokumentiert.
Einige DOS-Befehle lassen sich auch abkürzen: ATTR[IB], BR[EAK], CO[PY],
ERROR[LEVEL], EX[IT], TY[PE] und VERI[FY]. Allerdings wird darauf nur
in der Hilfe über "/?" ("/H[ELP]") der betreffenden Befehle hingewiesen.
Der COMMAND.COM selbst hat einen undokumentierten Parameter: "/Y[ES]". Mit
diesem Parameter wird die Ausführung jedes Befehls (auch von Batchdateien)
abgefragt. Es wird empfohlen den Parameter NICHT bei der permanenten Kopie
des COMMAND.COM zu benutzen, weil er nicht mehr deaktiviert werden kann.
Der Befehl TYPE besitzt auch einen undokumentierten Parameter: "/Q[UIET]".
Dieser verhindert die Anzeige der Meldung "----- Inhalt von ...".
Es besteht die Möglichkeit Programme durch Wildcards wie "*" oder "?" im
Dateinamen zu starten. Allerdings können diese nur am Ende des Namens
benutzt werden. Die Suche erfolgt dann im aktuellen Verzeichnis, danach
werden die Verzeichnisse des "PATH"-Eintrags durchsucht.
III.2 - PTS-CACHE (DOS-CACHE)
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PTSCACHE.SYS kann, ähnlich dem ShareWare-Programm COMBI.SYS (welches unter
PTS/DOS nicht installiert werden kann) eine RAM-Disk und den Disk-Cache
gleichzeitig verwalten. Allerdings fehlen die dafür notwendigen Parameter
im Handbuch und der OnLine-Hilfe. PTSCACHE.SYS und COMBI.SYS sind aber
fast identisch und scheinen vom selben Autor zu stammen.
Deshalb funktionieren auch die folgenden COMBI-Parameter mit PTS-CACHE:
/V - Parameter für die RAM-Disk folgen:
F:{Size} - Legt eine RAM-Disk mit der Größe {Size} kB an.
R:{Root} - Setzt Anzahl der Einträge im ROOT-Verzeichnis der RAM-Disk
auf {Root}. Vorgabe ist 64 (63 Dateien + 1 für Volume-Label)
S:{Size} - Definiert die Sektorengröße der RAM-Disk auf {Size} Bytes.
Vorgabe ist 512. Bei einer RAM-Disk kleiner als 1 MB kann
die Sektorengröße von 256 Bytes etwas Platz darauf sparen.
Beispiel (CONFIG.PTS/SYS): DEVICE = C:\PTSDOS\PTSCACHE.SYS 512 /V F:512
legt einen Disk-Cache und eine RAM-Disk mit jeweils 512 kByte an.
Der Laufwerkskennbuchstabe für die RAM-Disk wird automatisch vergeben
und kann nur durch die Reihenfolge der Treiber geändert werden.
Programme, die mit einer alten PKLITE-Version (1.03) komprimiert wurden,
stürzen mit installiertem PTSCACHE nach dem Start ab.
III.3 - BOOT-Manager
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Die möglichen Befehle des BOOT-Managers im Abschnitt [BOOTMGR] in der
CONFIG.PTS werden im Handbuch nur unvollständig beschrieben.
Deshalb hier eine Auflistung der BOOT-Manager Funktionen ab PTS/DOS 6.42:
AutoCheck = ON - Prüft ob eine Datei (meist AUTOBOOT.SYS) oder ein
Eintrag im CMOS-RAM mit einer Auswahl aus dem letzen
Boot-Menü vorhanden ist. Trifft dies zu, so wird das
Boot-Menü NICHT mehr zur Auswahl angezeigt, sondern
das System mit der gespeicherten Auswahl gestartet.
Allerdings nur, wenn die Auswahl über eine Funktions-
tasten erfolgt war. Wurde jedoch die Auswahl über eine
Zifferntaste getroffen, so wird sie nicht gespeichert.
Während des Bootens kann mit [ESC] trotz AUTOCHECK = ON
das Bootmenü aufgerufen werden.
Standardwert: AutoCheck = OFF
Color = ... - Legt die Farbe des Boot-Menüs fest.
Mögliche Farbkombinationen sind in der OnLine-Hilfe
unter "COLOR" aufgeführt.
Standardwert: Color = LIGHTGRAY ON BLACK
Beispiel: Color = GREEN ON BLACK
Default = ... - Definiert den Abschnitt in der CONFIG.PTS, der als
Standardwahl durch drücken von [ENTER] oder nach Ablauf
des "TimeOut" (s.u.) automatisch gestartet werden soll.
Dieser Abschnitt wird mit Boot-Menü mit "¹" markiert.
Beispiel: Default = STANDARD
Filename = ... - Legt den Dateinamen fest, unterdem die letzte Auswahl
aus dem Boot-Menü gespeichert werden soll.
Nur zusammen mit dem Befehl "Storage = FILE" sinnvoll.
Standardwert: Filename = AUTOBOOT.SYS
Beispiel: Filename = BOOTSEL.SYS
Force = ... - Definiert einen Abschnitt oder eine Abschnittfolge, die
unabhängig von der Wahl im Boot-Menü ausgeführt werden.
ähnlich [COMMON] und [PTSDOS] (Siehe Abschnitt III.6).
Beispiel: Force = $System
Ignore = ... - Das Gegenstück zu "Force" legt Abschnitte fest, die vom
BOOT-Manager nicht ausgeführt werden sollen. Allerdings
macht dies im Abschnitt [BootMgr] wenig Sinn ;-).
Storage = ... - Legt fest, wo die Auswahl aus dem Boot-Menü gesichert
werden soll. Zwei Optionen sind dabei möglich:
Storage = CMOS: Speichert die Auswahl im CMOS-RAM!
Das CMOS-Register zum speichern der letzten Auswahl ist
standardmäßig 71 (Hex). Durch den Befehl CMOSADDR = xxx
(dezimal) bzw. CMOSADDR = xxH (Hex) kann dies aber
geändert werden. Hier ist Vorsicht geboten!
Im AMI-BIOS vom 08.08.93 ist z.B. das Register 71 Hex
wirklich unbenutzt, im AWARD-BIOS stehen aber dort die
Daten für die zweite IDE-Festplatte!
In der englischen OnLine-Hilfe steht, daß das Register
im CMOS standardmäßig 52 (Dez) ist! :-I ...
Storage = FILE: Speichert die Auswahl in einer Datei.
Standardname ist AUTOBOOT.SYS. (Siehe "Filename" oben)
Neben der Auswahl aus dem Boot-Menü wird auch das Datum
der CONFIG.PTS (SYS)-Datei gespeichert. Wird diese also
verändert, erscheint beim nächsten Booten trotz der
Einstellung "AutoCheck = ON" das Boot-Menü wieder.
TimeOut = ... - Legt die Anzahl der Sekunden fest, nachdem ein durch
"Default" festgelegter Abschnitt gestartet wird.
Nur zusammen mit dem Befehl "Default = ..." sinnvoll.
Standardwert: TimeOut = 5
Wird im BOOT-Menü nur die [LEERTASTE] gedrückt, so wird nur der Abschnitt
[COMMON] bzw. [PTSDOS] ausgeführt. Falls sich in diesen kein SHELL-Befehl
befindet, wird COMMAND.COM im Root-Verzeichnis gesucht, bzw. es erscheint
eine Meldung, Pfad und Namen des Kommandointerpreter einzugeben.
III.4 - "Status der Triggertasten" / "Abtastcode"
-------------------------------------------------
Im Handbuch und der OnLine-Hilfe tauchen manchmal diese Begriffe bei
einigen Befehlen auf, deren Tastaturkombination man ändern kann.
Allerdings wird nirgendwo beschrieben, was der "Status der Triggertasten"
eigentlich ist. Mit "Triggertasten" sind Umschalttasten wie [SHIFT],
[ALT] und [CTRL] gemeint. Der Begriff "Abtastcode" ist gleichbedeutend
mit "ScanCode", und gibt den Wert einer Taste an (nicht den ASCII-Code!).
Die "Triggertasten" haben nun auch spezielle (dezimale) Werte, und zwar:
[SHIFT Rechts] = 1, [SHIFT Links] = 2, [CTRL/STRG] = 4 und [ALT] = 8.
Die Werte der "Triggertasten" können auch addiert werden. Um z.B. den
"SoftReboot" zukünftig über [CTRL]-[ALT]-[DEL/Entf] auszulösen, muß in der
CONFIG.PTS die Zeile "SoftReboot = 12,83" eingetragen werden.
([CTRL] (4) + [ALT] (8) = 12, dezimaler "ScanCode" von [DEL/Entf] ist 83)
III.5 - Undokumentierte Befehle in der CONFIG.PTS
-------------------------------------------------
Die nachfolgenden Befehle sind bis jetzt noch nicht oder nur teilweise im
Handbuch oder der OnLine-Hilfe dokumentiert:
CPUxx = : Neben CPU86, CPU286 und CPU386 sind noch folgende Anweisungen
zur CPU-Erkennung möglich: CPU88, CPU486, PC, AT, PS1 und PS2.
LOGO = : Nur in Verbindung mit "AutoCheck = ON" im Abschnitt [BootMgr]
(Siehe Abschnitt III.3) kann mit "LOGO = OFF" die Anzeige der
Titelmeldung von PTS/DOS beim Booten abgeschaltet werden.
PAUSE = : Syntax wie ECHO, also PAUSE = "{Text}", wartet aber auf Taste.
SCREEN = : Mit dem Parameter "TTY" läuft die Bildschirmausgabe des DOS im
"Teletype-Mode" (Terminal-Modus)
TMPEXT = : Legt die Dateierweiterung für die temporären Dateien des
Systems bei Pipes oder Filter fest, z.B.: TMPEXT = TMP.
Voreingestellt ist keine Dateierweiterung.
UMBSRV = : Legt fest, ob die eingebauten UMB-Routinen (UMBSRV = INTERNAL)
oder externen (UMBSRV = EXTERNAL) verwendet werden.
Bei UMBSRV = INTERNAL muß dahinter noch der Name des Chipsatz
eingegeben werden, folgende werden unterstützt:
85C471, SIS471, UM82C491, UMC491, W83C491 und WINBOND491.
Beispiel: UMBSRV = INTERNAL SIS471
USERAM = : Hier kann der Adressbereich (in Hex) definiert werden, der für
die UMB's genutzt werden soll, z.B. USERAM = E000-EFFF.
Die UMB-Funktionen wurden mangels entsprechender Hardware noch
nicht getestet. Erfahrungsberichte sind willkommen!
VIRTDMA = : Außer ON und OFF gibt es noch den Paramter HDDONLY, um den
virtuellen DMA nur für Festplattenzugriffe zu benutzen.
"*" : Kennzeichnet Kommentarzeilen (wie ";" und REM)
Folgende Befehle wurden nur aus Kompatibilitätsgründen in die CONFIG.PTS
aufgenommen. Sie werden von PTS/DOS einfach ignoriert und haben KEINE
Auswirkung auf das Laufzeitverhalten von PTS/DOS:
COMMENT - Kennzeichnet Kommentarzeilen (Funktion ab MS-DOS 5.00)
MULTITRACK - Anweisung an DOS bei Datenträgerzugriffen, die über die
Spurgrenze hinausgehen, diese in zwei Aufrufe aufzuteilen.
(Funktion ab MS-DOS 5.00 und bei PTS/DOS bis Version 6.42)
STACKS - Arbeitsspeicher für Hardware-Interrupts reservieren
SWITCHES - Verändert das voreingestellte Geräteverhalten.
III.6 - Abschnitte der CONFIG.PTS
---------------------------------
Neben dem Abschnitt [BOOTMGR] in der CONFIG.PTS sind noch zwei weitere
möglich, die leider nur in der englischen OnLine-Hilfe dokumentiert sind:
[COMMENT] oder [MENU]:
In diesem Abschnitt können sich beliebige Kommentare befinden, er wird
beim Booten einfach übersprungen.
[COMMON] oder [PTSDOS]:
Dieser Abschnitt wird beim Booten immer ausgeführt, egal welche Wahl im
Bootmenü getroffen wurde. Kann aber durch "IGNORE = COMMON" in einem
Abschnitt für dessen Ausführung aufgehoben werden.
Es können sich mehrere Abschnitte mit [COMMENT], [MENU], [COMMON] oder
[PTSDOS] in der CONFIG.PTS befinden, diese werden dann zusammengefasst.
III.7 - PTS/DOS API und Internes
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F: Wie kann man (in einem Programm) feststellen, welche PTS/DOS-Version
vorhanden ist?
A: über den DOS-API Interrupt 21h mit der Unterfunktion AH = 30h wird im
Register BH das installierte DOS über einen OEM-Code zurückgeliefert:
BH = 66h - PTS/DOS von PhysTechSoft
BH = CDh - PT$/DOS von Paragon Technology Systems
Im AL- und AH-Register befindet sich die DOS-Versionsnummer, die über
den Befehl VER eingestellt wurde. Die "wahre" DOS-Versionsnummer kann
über Interrupt 21H mit der Unterfunktion AX = 3306H abgefragt werden.
Im Register BL befindet sich die Haupt- und in BH die "Unter"-Version.
Die externen Befehle von PTS/DOS benutzen diesen Interrupt und melden
"Falsche DOS-Version!", falls es die Programme einer anderen PTS/DOS-
Version sind.
Beispiel (Pseudo-Code):
AH = 30h
INT 21h
IF BH = 66h THEN DOS = PTS/DOS (PhysTechSoft)
IF BH = CDh THEN DOS = PT$/DOS (Paragon)
DOS-Version = AL "." AH
AX = 3306h
INT 21h
DOS-TrueVer = BL "." BH
F: Wie kann man (in einem Programm) feststellen, welche Auswahl im
Boot-Menü getroffen wurde bzw. welche Sektion aktiv ist?
A: Mit "Storage =" im Abschnitt [BootMgr] der CONFIG.PTS wird festgelegt,
wo PTS/DOS die Auswahl der Sektion aus dem Boot-Menü speichert. Dies
kann das CMOS oder eine Datei (Storage = FILE) sein. Das erste Byte
dieser Datei (AUTOBOOT.SYS) enthält die Nummer der gewählten Sektion,
die weiteren Bytes enthalten das Dateidatum (WORD, Bit-kodiert) und
die Dateiuhrzeit (WORD, Bit-kodiert) der CONFIG.PTS bzw. CONFIG.SYS.
IV.1 PTS, PT$, Paragon, PhysTechSoft?
-------------------------------------
F: Was bedeutet das alles mit PhysTechSoft, Paragon, PTS/DOS, PT$/DOS...!?
A: PTS/DOS wurde ursprünglich von PhysTechSoft in Moskau, einem
Unternehmen, das vom russischen Verteidungsministerium unterstützt
wird, entwickelt. Sie erhielten dann die Erlaubnis, ihr DOS kommerziell
zu vertreiben, was zu den Versionen 6.42 und 6.5 in Deutschland führte.
Im Jahr 1995 verließen einige Programmierer (nach ihren Aussagen
unzufrieden mit der Bürokratie von PhysTechSoft) PhysTechSoft und
nahmen Kopien des kompletten Quellcodes von PTS/DOS mit. Sie gründeten
"Paragon" und veröffentlichten ihre eigene Version des DOS, PT$/DOS
6.51CD. Diese behob einige der schwersten Fehler des PTS/DOS 6.5.
Unterdessen veröffentlichte PhysTechSoft PTS/DOS 6.6, welche ebenfalls
viele Fehler der Version 6.5 beseitigte.
Glaubt man dem Präsident von PhysTechSoft, so hat Paragon allerdings
keine Genehmigung ihr DOS zu verkaufen und verletzt außerdem
Urheberrechte und sogar russische Militärgesetze. Es solle eine
Gerichtsverhandlung gegen Paragon angestrengt werden.
IV.2 die verschiedenen Versionen
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F: Was ist die aktuelle Version von PTS/DOS?
A: PhysTechSoft: PTS-DOS 2000 (PTS/DOS Extended Version 6.70)
sowie PTS-DOS 32
Paragon: Paragon DOS Pro 2000 (PTS DOS Pro 2000)
F: Wird PTS/DOS bzw. PT$/DOS noch weiterentwickelt?
A: PEZ (der deutsche Distributor von PTS/DOS) antwortete am 30.07.2001 auf
diese Frage, dass PTS/DOS weiterentwickelt würde und evtl. noch 2001
eine neue Version auf den Markt käme.
Mittlerweile existiert PTS-DOS 32, allerdings nur in englischer und rus-
sischer Sprache.
PT$/DOS Pro 2000 wird nach Auskunft von Paragon definitiv nicht mehr
weiterentwickelt.
F: Was ist PTS-DOS 32 ?
A: Das scheint die endgültige Version von PTS-DOS 7.0 zu sein und ist
endlich auch in englischer Sprache zu haben (bislang nur in russisch).
Dieses DOS bietet Unterstützung für große Festplatten und bis zu 4GBytes
Speicher (durch erweiterte HIMEM.SYS) und soll voll abwärtskompatibel
sein. Informationen gibt es auf der Homepage von PhysTechSoft.
Die Homepage des deutschen Distributors PEZ enhält nur noch den Hinweis,
dass PEZ auf E-Mail-Anfrage PTS-DOS-Lizenzen noch verkaufen würde.
F: Was ist PTS-DOS 7.0?
A: PTS-DOS 7.0 ist ein 32-bit DOS von PhysTechSoft. Davon gab gibt es aber
nur eine Beta-Version (Beta release 0001 06/06/95). Laut Dokumentation
wurden folgende änderungen gegenüber PTS-DOS Version 6.x vorgenommen:
- Mehr freier DOS-Speicher (650.000 Bytes).
- Kein externer UMB-Manager erforderlich.
- Kein externer Festplatten-Cache erforderlich.
- Unterstützt das HPFS (High Performance File System) von OS/2.
- Zusätzlicher Schutz des Systems gegen fehlerhaftarbeitende Programme.
- Möglichkeit die Systemkonfiguration vor dem Start zu ändern.
- 32-bit Datenzugriff für IDE-Festplatten.
- Virtueller Speichermanager.
Wahrscheinlich entstand aus dieser Version das PTS-DOS 32, siehe Frage
weiter oben.
IV.3 sonstiges
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F: Ist der Quellcode verfügbar?
A: Bei PT$ DOS 2000 Pro von Paragon ist der Sourcecode der alten PT$-DOS-
Version 6.51 enthalten.
Das ist die Version, die früher auf der CD-ROM "DOS-Sources / DOS De-
velopment Kit" enthalten war.
V.1 Vertrieb / Firmen
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F: Wieviel kostet PTS/DOS?
A: PhysTechSoft: ca. 20,- €uro
Paragon: ca. 15,- US-$
von beiden PTS-Dosen gibts außer den Enduserlizenzen und OEM-Lizenzen
noch Spezialversionen für verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten.
Einen überblick gibt auf den jeweiligen Websites.
F: Kann ich mir eine Demoversion herunterladen?
A: Ja, beide Hersteller stellen eine Demoversion zur Verfügung:
PhysTechSoft DOS 2000:
http://www.phystechsoft.com/ptsdos/download.html
Paraon DOS Pro 2000:
http://www.paragon-gmbh.com/n_robots.htm#pts
F: Wer ist der offizielle Vertrieb von PhysTech's PTS/DOS in Deutschland?
A: Der Distributor von PTS/DOS ist:
PEZ Kommunikationssysteme GmbH * (Neue Adresse!)
Giessereistr. 6-8 * Tel.: +49 (8031) 3046814
D-83022 Rosenheim * Fax: +49 (8031) 3046815
http://www.phystechsoft.de bringt leider immer weniger
von PTS-DOS.
http://www.phystechsoft.com ist dagegen sehr aktuell.
F: Wer ist der offizielle Vertrieb von Paragon's PT$/DOS in Deutschland?
A: PT$/DOS gibts entweder direkt bei der Paragon Technologie GmbH oder
über Onlinebestellung/Download bei DigitalRiver.
Näheres dazu steht auf der Paragon-Website.
F: Wie lautet die Adresse der HomePage von Paragon im Internet?
A: http://www.paragon-gmbh.com
V.2 Support
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F: Gibt es elektronischen Support?
A: Ja, zum einen direkt bei den beiden Herstellern:
- www.phystechsoft.com
PhysTechSoft hat das komplette Hilfesystem online verfügbar:
http://www.phystechsoft.com/en/ptshelp/001.html
Weiterhin gibt es noch eine englische FAQ:
http://www.phystechsoft.com/en/ptsdos/FAQ.html
E-Mails scheint PhysTechSoft jedoch ärgerlicherweise zu ignorieren.
- www.paragon-gmbh.com
Hier gibt es die englische Bedienungsanleitung zum Downloaden:
http://www.paragon.ru/doc/manual_dos_eng.zip
Und auch noch eine kurze englische FAQ:
http://www.paragon-gmbh.com/n_faqDOS.htm
Paragon antwortet sehr schnell auf E-Mails an die Support-Adresse:
support_germany[a]penreader.com ([a] durch @ ersetzen)
Im UseNet gibt es die de.comp.os.msdos
Trotz dem "ms" im Namen sind dort auch Fragen zu PTS/DOS on-topic.
--
[Ende der FAQ]